Unterwegs Richtung Osten – eine Reise, die mehr ist als Kilometer
Manchmal beginnt eine Reise mit einem Ziel. Und manchmal beginnt sie einfach mit dem Wunsch, loszufahren.
Die Road to Singapore ist genau das: kein gerader Weg, kein Zeitplan zum Abarbeiten – sondern eine Route, die sich unterwegs formt.
Gestartet sind wir im März 2025 in Leipzig. Acht Monate später liegen tausende Kilometer, unzählige Begegnungen und Momente hinter uns, die man nicht planen kann. Der Weg führte uns durch Mitteleuropa, über den Balkan bis an die Grenze zwischen Europa und Asien – immer weiter nach Südosten, immer näher Richtung Singapur.
Von Hauptstadt zu Hauptstadt – und weit darüber hinaus
Unsere Route führte uns durch Städte wie Prag, Bratislava, Budapest, Belgrad und Sofia. Jede Stadt hatte ihren eigenen Rhythmus, ihre eigenen Geschichten und Menschen, die den Ort lebendig gemacht haben.
Budapest bleibt uns besonders in Erinnerung – eine nächtliche Bootsfahrt auf der Donau, Lichter, Gespräche und dieses Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. In Ungarn durften wir einige Tage bei einem herzlichen Ehepaar verbringen, fernab von Hotels und To-do-Listen. In Belgrad waren es spontane Gespräche, serbische Gastfreundschaft und ein frisches Tattoo, das mehr Erinnerung als Schmuck ist.
Diese Momente sind es, die bleiben. Nicht als Fotos, sondern als Gefühl.
Ankommen zwischen zwei Kontinenten
Nach weniger als sechs Monaten erreichten wir Istanbul – eine Stadt, die nicht nur geografisch zwischen zwei Welten liegt. Hier treffen Kulturen, Religionen und Lebensweisen aufeinander, ohne sich erklären zu müssen.
Von dort ging es weiter nach Kappadokien. Ballons im Morgengrauen, bizarre Landschaften und dieses stille Staunen, das man nur erlebt, wenn man wirklich innehält. Solche Erlebnisse lassen jede anstrengende Etappe verblassen.
3.000 Kilometer – und noch lange nicht genug
Mittlerweile haben wir über 3.000 Kilometer zurückgelegt. Der Weg zeigt weiter nach Südosten. Singapur ist kein fixes Endziel, sondern eine Richtung. Ein Symbol für das Weitergehen, für Neugier und für all das, was noch kommt.
Denn eines ist klar: Unser Hunger ist noch nicht gestillt.
Mehr Kilometer, mehr Begegnungen, mehr Momente, die überraschen.
Was als Nächstes kommt
Das kommende Jahr verspricht genau das. Eine neue große Etappe wartet: Fast 5.000 Kilometer von Erbil im kurdischen Teil des Irak, über Iran, Afghanistan, Pakistan und Indien bis nach Kathmandu – unterhalb des Himalayas.
Eine Route, die Respekt verlangt. Und Offenheit. Und Zeit.
Warum wir diese Reise teilen
Die Road to Singapore ist mehr als ein persönliches Abenteuer. Sie ist die Grundlage für unsere Touren, unsere Geschichten und unsere Art zu reisen. Alles, was wir anbieten, basiert auf echten Wegen, echten Erfahrungen und dem Wunsch, Reisen wieder menschlicher zu machen.
Wenn du uns begleiten möchtest – digital oder irgendwann unterwegs – dann folge unserer Reise.


